Karotten-Eierlikör-Gugelhupf: Diesen saftigen Kuchen backe ich jedes Jahr zu Ostern

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Stellen Sie sich einen Gugelhupf vor, der so saftig ist, dass jedes Stück fast auf der Zunge schmilzt. Mit feiner Eierlikör-Note, einem Hauch Orange und zarten Karottenraspeln. Genau diesen Karotten-Eierlikör-Gugelhupf backe ich jedes Jahr zu Ostern – und er ist immer als Erstes aufgegessen.

Warum dieser Karotten-Eierlikör-Gugelhupf zu Ostern perfekt ist

Zu Ostern stehen oft dieselben Fragen im Raum: Karottenkuchen oder Eierlikörkuchen? Saftig oder aromatisch? Mit diesem Rezept müssen Sie sich nicht entscheiden. Es verbindet das Beste aus beiden Welten.

Die Karotten sorgen für Feuchtigkeit und eine leichte Süße. Der Eierlikör bringt ein feines Aroma und eine seidige Textur in den Teig. Dazu kommt der frische Abrieb einer Orange. So entsteht ein Kuchen, der fest genug zum Anschneiden ist, aber beim Essen wunderbar weich bleibt.

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Zutaten für einen Karotten-Eierlikör-Gugelhupf (Ø 24 cm)

Für eine Gugelhupfform mit 24 cm Durchmesser benötigen Sie:

  • 150 ml Rapsöl, plus etwas mehr zum Einfetten der Form
  • 250 g Mehl Type 405, plus etwas mehr zum Ausstäuben der Form
  • 250 g Möhren (Karotten)
  • 1 Päckchen Backpulver (ca. 15–16 g)
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 150 ml Eierlikör
  • 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb 1 Bio-Orange
  • Puderzucker zum Bestäuben oder für eine Glasur
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Optional: So peppen Sie den Gugelhupf noch weiter auf

  • 50–80 g gehackte Walnüsse oder Haselnüsse für mehr Biss
  • 50 g Schokotröpfchen oder gehackte Zartbitterschokolade für eine schokoladige Note
  • 200 g Puderzucker + 3–5 EL Eierlikör für eine dicke Eierlikör-Glasur

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt der Gugelhupf sicher

Der Teig ist schnell gemacht. Sie brauchen nur zwei Schüsseln, eine Küchenreibe und eine Rührmaschine oder ein Handrührgerät.

1. Form vorbereiten und Ofen vorheizen

  • Heizen Sie den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
  • Fetten Sie die Gugelhupfform gründlich mit etwas Rapsöl ein.
  • Bestäuben Sie die Form mit etwas Mehl, klopfen Sie überschüssiges Mehl leicht aus. So löst sich der Gugelhupf später besser.

2. Karotten vorbereiten

  • Waschen und schälen Sie die 250 g Möhren.
  • Reiben Sie die Karotten mit einer Küchenreibe fein. Je feiner, desto saftiger wird der Teig.
  • Stellen Sie die Karottenraspel kurz beiseite.

3. Trockene Zutaten mischen

  • Geben Sie 250 g Mehl in eine Schüssel.
  • Fügen Sie 1 Päckchen Backpulver, 1 Prise Salz und den Abrieb der Bio-Orange hinzu.
  • Alles kurz mit einem Löffel oder Schneebesen vermengen. So verteilt sich das Backpulver gut im Mehl.

4. Eier, Zucker und Eierlikör verrühren

  • Schlagen Sie in einer größeren Schüssel 3 Eier mit 150 g Zucker und 1 TL Vanilleextrakt schaumig.
  • Rühren Sie die Masse 3–5 Minuten, bis sie heller und cremig wird.
  • Geben Sie nun nach und nach 150 ml Rapsöl dazu und rühren Sie weiter.
  • Dann 150 ml Eierlikör langsam einlaufen lassen und unterrühren.

5. Teig fertigstellen

  • Geben Sie die Mehlmischung zu den flüssigen Zutaten.
  • Rühren Sie nur so lange, bis gerade ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh.
  • Heben Sie die geraspelten Karotten vorsichtig mit einem Teigschaber unter.
  • Wer mag, kann jetzt noch 50–80 g gehackte Nüsse oder Schokostückchen unterheben.

6. Backen und auskühlen lassen

  • Füllen Sie den Teig in die vorbereitete Gugelhupfform und streichen Sie die Oberfläche glatt.
  • Backen Sie den Karotten-Eierlikör-Gugelhupf auf der mittleren Schiene etwa 45–50 Minuten.
  • Machen Sie nach 45 Minuten die Stäbchenprobe: Bleibt kein Teig am Holzstäbchen kleben, ist der Kuchen fertig.
  • Lassen Sie den Gugelhupf etwa 10 Minuten in der Form abkühlen.
  • Stürzen Sie ihn dann vorsichtig auf ein Kuchengitter und lassen Sie ihn vollständig auskühlen.
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So gelingt die perfekte Eierlikör-Glasur

Nur Puderzucker darüberstreuen genügt Ihnen nicht? Dann probieren Sie eine einfache, aber eindrucksvolle Eierlikör-Glasur.

  • Sieben Sie 200 g Puderzucker in eine Schüssel.
  • Geben Sie zunächst 3 EL Eierlikör dazu und rühren Sie glatt.
  • Ist die Glasur noch zu dick, geben Sie nach und nach 1–2 EL Eierlikör extra dazu.
  • Die Konsistenz sollte zähflüssig sein, damit sie langsam über den Kuchen läuft.
  • Gießen Sie die Glasur über den vollständig ausgekühlten Gugelhupf.

Alternativ können Sie 150–200 g Zartbitterschokolade schmelzen und den Kuchen damit überziehen. Die leichte Bitternote passt wunderbar zur Süße des Teigs.

Tipps, damit der Gugelhupf extra saftig bleibt

  • Karotten wirklich fein reiben, dann geben sie mehr Feuchtigkeit ab.
  • Den Kuchen nicht zu lange backen. Sobald die Stäbchenprobe sauber ist, herausnehmen.
  • Den Gugelhupf nach dem Auskühlen gut verpacken, zum Beispiel in einer Kuchenbox.
  • Sie können ihn schon 1 Tag vor Ostern backen. Am nächsten Tag ist er oft sogar noch saftiger.

Häufige Fragen zum Karotten-Eierlikör-Gugelhupf

Kann ich den Eierlikör ersetzen?

Wenn Kinder mitessen oder Sie keinen Alkohol verwenden möchten, können Sie den Eierlikör durch Milch oder Sahne mit etwas Vanille ersetzen. Der Geschmack wird dann milder, aber immer noch sehr lecker.

Wie lange hält sich der Kuchen?

Gut verpackt bei Zimmertemperatur bleibt der Gugelhupf 3–4 Tage saftig. Im Kühlschrank trocknet er schneller aus. Deshalb lieber kühl, aber nicht eiskalt lagern.

Kann ich den Kuchen einfrieren?

Ja, Sie können den Karotten-Eierlikör-Gugelhupf sehr gut einfrieren. Am besten in Scheiben, jede Scheibe einzeln oder in kleinen Portionen verpackt. Zum Servieren einfach bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

Perfekt für die Ostertafel – und für jeden Sonntagskaffee

Dieser Karotten-Eierlikör-Gugelhupf ist für mich ein echter Oster-Klassiker. Er passt wunderbar zu bunt gefärbten Eiern, Hefezopf und frischem Kaffee. Gleichzeitig ist er so unkompliziert, dass Sie ihn auch spontan am Wochenende backen können.

Vielleicht landet er bei Ihnen auch jedes Jahr wieder auf dem Tisch. Ein vertrauter Duft in der Küche. Ein erster Bissen, der nach Frühling schmeckt. Und ein Kuchen, von dem garantiert kein Krümel übrig bleibt.

Lena Hartmann
Lena Hartmann

Ich bin Lena Hartmann, Foodjournalistin und Rezeptentwicklerin mit Schwerpunkt auf moderner europäischer Küche und kulinarischen Reisen. Nach meinem Studium der Ernährungswissenschaften als Absolvent der TU Muenchen habe ich mehrere Jahre in Restaurantküchen gearbeitet und Kochbücher lektoriert. Meine Spezialität sind alltagstaugliche Rezepte mit feinen Aromen sowie Reiseberichte mit kulinarischem Fokus – vom Marktbesuch bis zur Weinbegleitung. Zuhause beschäftige ich mich intensiv mit Tischkultur und saisonaler Wohnatmosphäre. Auf DouLavender teile ich meine Erfahrungen aus Küche, Reisen und Zuhausegestaltung und zeige, wie genussvolle Momente im Alltag entstehen.

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