Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf: warum dieses einfache Gericht ein Muss für Kohlrabi-Fans ist

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Ein Teller, der nach Kindheit schmeckt, nach Zuhause und nach „Es wird alles gut“ – genau so fühlt sich ein Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf an. Er ist simpel, günstig und trotzdem erstaunlich raffiniert. Und wenn Sie Kohlrabi lieben, dann wird dieses Gericht sehr schnell zu Ihrem neuen Lieblingsessen.

Warum ausgerechnet Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf?

Vielleicht kennen Sie Kohlrabi nur als Beilage oder roh aus der Hand. Doch im Eintopf zeigt er seine ganze Stärke. Er bleibt leicht bissfest, schmeckt mild, leicht süßlich und bringt eine schöne Frische in den Topf.

Die Kombination mit Kartoffeln ist fast schon genial einfach. Die Kartoffeln machen satt und cremig. Der Kohlrabi sorgt für Biss. Zusammen mit ein paar Möhren entsteht ein Eintopf, der wie ein kleiner Frühlingsgruß wirkt, selbst wenn draußen Wintergrau herrscht.

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Gesund, günstig und perfekt für die Resteküche

Ein Kartoffel-Kohlrabi-Eintopf ist ideal, wenn Sie Reste verwerten möchten. Ein paar schrumpelige Kartoffeln? Eine einsame Möhre? Ein halber Kohlrabi vom Vortag? Alles rein in den Topf.

Gleichzeitig tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes. Kohlrabi steckt voller Vitamin C und Ballaststoffe. Kartoffeln liefern Energie und machen lange satt. Karotten bringen Beta-Carotin mit, gut für Augen und Haut. Und das alles in einem Gericht, das Ihr Budget schont.

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Die Zutaten: Was Sie wirklich brauchen

Für 4 Portionen von diesem cremigen Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf benötigen Sie:

  • 1 Zwiebel
  • 2 große Kohlrabi
  • 400 g Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 2 el frische Petersilie, fein gehackt
  • 2 el Rapsöl
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 2 el Speisestärke
  • 150 ml Milch
  • 100 g Crème fraîche
  • 1–2 el Zitronensaft (frisch gepresst, nach Geschmack)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise Muskatnuss

Praktisch: Viele dieser Zutaten haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Schauen Sie zuerst in Ihren Kühlschrank und in den Vorratsschrank, bevor Sie einkaufen.

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Schritt-für-Schritt-Rezept: so gelingt der Eintopf sicher

Keine Sorge, die Zubereitung ist wirklich einfach. Sie brauchen nur ein bisschen Zeit zum Schnippeln und einen großen Topf.

1. Gemüse vorbereiten

  • Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Kohlrabi schälen und in mundgerechte Würfel schneiden.
  • Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln.
  • Möhren schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden.
  • Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.

2. Anbraten und köcheln lassen

  • Rapsöl in einem großen Topf erhitzen.
  • Zwiebelwürfel hineingeben und unter Rühren 2–3 Minuten glasig dünsten.
  • Kohlrabiwürfel, Kartoffeln und Möhrenscheiben hinzufügen.
  • Gemüse 2–3 Minuten mitrösten, damit sich Röstaromen bilden.
  • Mit der Gemüsebrühe ablöschen und alles aufkochen.
  • Bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich, aber noch bissfest ist.

3. Cremigkeit und Würze

  • Speisestärke mit der Milch in einer Schüssel glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
  • Die Mischung in den Topf gießen und gut einrühren.
  • Eintopf weitere 3–5 Minuten köcheln lassen, bis er leicht sämig wird.
  • Crème fraîche unterrühren.
  • Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und einer Prise Muskatnuss abschmecken.
  • Vor dem Servieren die gehackte Petersilie darüberstreuen.

Fertig ist Ihr Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf – cremig, duftend und wunderbar wohlig.

So wird der Eintopf noch besser: Variationen und Extras

Sie mögen es herzhafter? Dann können Sie den Eintopf ganz leicht an Ihren Geschmack anpassen.

  • Mit Fleischbällchen: Kleine Hackbällchen separat anbraten und in den fertigen Eintopf geben. Das passt geschmacklich perfekt.
  • Vegetarisch mit mehr Gemüse: Erbsen, Lauch oder Sellerie ergänzen, wenn diese wegmüssen. Ideal für Resteverwertung.
  • Leichter machen: Crème fraîche durch etwas Naturjoghurt (10 % Fett) oder Frischkäse ersetzen. Dann zum Schluss nur kurz unterrühren, nicht mehr stark kochen.
  • Mehr Würze: Ein Hauch Knoblauch, etwas Chili oder ein Löffel Senf geben dem Eintopf eine ganz neue Note.

Meal Prep: einmal kochen, zweimal genießen

Ein großer Vorteil von Eintöpfen: Am nächsten Tag schmecken sie oft noch besser. Die Gewürze verbinden sich, das Gemüse nimmt das Aroma der Brühe auf, alles wird runder.

Kochen Sie ruhig eine größere Menge. Bewahren Sie den Eintopf gut verschlossen im Kühlschrank auf. Er hält sich dort 2–3 Tage problemlos. Zum Aufwärmen einfach vorsichtig auf dem Herd erhitzen und bei Bedarf einen kleinen Schluck Wasser oder Milch zugeben.

Warum dieser Eintopf ein Muss für Kohlrabi-Fans ist

Im Alltag wird Kohlrabi schnell unterschätzt. Dabei zeigt er gerade in diesem Eintopf, wie vielseitig er ist. Er bleibt leicht knackig, geht aber eine wunderbare Bindung mit der cremigen Sauce ein.

Sie bekommen mit einem Topf ein Gericht, das wärmt, satt macht und gleichzeitig frisch wirkt. Perfekt nach einem langen Tag, nach einem Spaziergang in der Kälte oder wenn Sie einfach etwas Seelenfutter brauchen, das nicht kompliziert ist.

Wenn Sie Kohlrabi mögen, werden Sie diesen Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf lieben. Und vielleicht steht er dann öfter bei Ihnen auf dem Tisch, als Sie heute ahnen.

Lena Hartmann
Lena Hartmann

Ich bin Lena Hartmann, Foodjournalistin und Rezeptentwicklerin mit Schwerpunkt auf moderner europäischer Küche und kulinarischen Reisen. Nach meinem Studium der Ernährungswissenschaften als Absolvent der TU Muenchen habe ich mehrere Jahre in Restaurantküchen gearbeitet und Kochbücher lektoriert. Meine Spezialität sind alltagstaugliche Rezepte mit feinen Aromen sowie Reiseberichte mit kulinarischem Fokus – vom Marktbesuch bis zur Weinbegleitung. Zuhause beschäftige ich mich intensiv mit Tischkultur und saisonaler Wohnatmosphäre. Auf DouLavender teile ich meine Erfahrungen aus Küche, Reisen und Zuhausegestaltung und zeige, wie genussvolle Momente im Alltag entstehen.

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