Lust auf Asia-Food? Ich mache Bratnudeln mit Hähnchen, Gemüse und Ei jetzt immer selbst

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Einmal wie beim Lieblings-Asiaten essen – aber ohne Lieferservice, ohne Zusatzstoffe und ohne Wartezeit? Genau darum geht es hier. Bratnudeln mit Hähnchen, Gemüse und Ei sind so einfach, dass Sie sich ernsthaft fragen werden: Warum habe ich die nicht schon immer selbst gemacht?

Warum selbstgemachte Bratnudeln so viel besser sind

Vielleicht kennen Sie das: Sie holen sich schnell Asia-Food, es schmeckt okay, aber nach einer Stunde haben Sie wieder Hunger. Und so richtig wissen Sie nicht, was eigentlich alles drin war.

Wenn Sie Bratnudeln mit Hähnchen selbst machen, haben Sie alles in der Hand. Sie bestimmen die Menge an Gemüse, wie viel Fleisch, wie würzig die Sauce wird. Und meistens geht es schneller, als auf den Lieferdienst zu warten.

Dazu kommt: Selbstgemachte Bratnudeln schmecken frischer. Das Gemüse bleibt knackig, die Nudeln sind nicht matschig. Und die Küche duftet sofort nach Asia-Imbiss – nur eben bei Ihnen zu Hause.

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Grundrezept: Bratnudeln mit Hähnchen, Gemüse und Ei

Mit diesem Rezept haben Sie eine einfache Basis, die Sie immer wieder anpassen können. Perfekt für den Feierabend, wenn es schnell gehen soll, aber trotzdem richtig gut schmecken darf.

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Zutaten für 2 Portionen

  • 150 g Mie-Nudeln (chinesische Eiernudeln)
  • 2 EL neutrales Öl (z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
  • 1 Möhre (mittelgroß)
  • 0,5 Stange Lauch (oder 2 Frühlingszwiebeln)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Hähnchenbrustfilet
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Sojasauce
  • 100 g Sojasprossen (frisch oder aus dem Glas, gut abgetropft)
  • 2 Bio-Eier
  • 2 EL Sweet-Chili-Sauce

So gelingt die Zubereitung Schritt für Schritt

Planen Sie insgesamt etwa 20–25 Minuten ein. Viel mehr Zeit braucht es wirklich nicht. Wichtig ist nur: Alles vorher schneiden, dann geht es in der Pfanne sehr schnell.

1. Nudeln vorbereiten

  • Mie-Nudeln nach Packungsanweisung in kochendem Wasser garen. Meist reichen 4–5 Minuten.
  • In ein Sieb abgießen und gut abtropfen lassen.
  • 1 EL Öl unter die Nudeln mischen, damit sie nicht zusammenkleben.

2. Gemüse und Fleisch schneiden

  • Möhre schälen und in etwa 4 cm lange, sehr dünne Stifte schneiden. So garen sie schnell und bleiben knackig.
  • Lauch putzen, gründlich waschen und in feine Streifen schneiden.
  • Knoblauch schälen und sehr fein hacken.
  • Hähnchenbrust mit Küchenpapier trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden, etwa 2 cm groß.

3. Hähnchen scharf anbraten

  • 1 EL Öl in einer großen beschichteten Pfanne oder einem Wok stark erhitzen.
  • Hähnchenstücke hineingeben und bei hoher Hitze etwa 3 Minuten rundherum kräftig anbraten.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch soll außen leicht bräunen, aber nicht austrocknen.

4. Gemüse und Nudeln dazugeben

  • Möhre, Lauch und Sojasprossen zum Fleisch in die Pfanne geben.
  • Alles 2–3 Minuten unter Rühren mitdünsten. Das Gemüse soll weich werden, aber noch Biss haben.
  • Nudeln, Knoblauch, Sojasauce und 1 EL Sweet-Chili-Sauce hinzufügen.
  • Alles 2–3 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze mitbraten, dabei immer wieder wenden, damit nichts anbrennt.

5. Ei locker unterrühren

  • Eier in einer kleinen Schüssel mit 1 EL Sweet-Chili-Sauce verquirlen.
  • Die Nudel-Gemüse-Mischung in der Pfanne zur Seite schieben, sodass eine freie Fläche entsteht.
  • Eimischung in die freie Fläche gießen und bei mittlerer Hitze stocken lassen.
  • Wie Rührei zerteilen.
  • Gestocktes Ei mit den Nudeln vermengen. Noch einmal kurz alles durchschwenken und sofort servieren.
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Tipps, damit Ihre Bratnudeln wie im Asia-Restaurant schmecken

Der Unterschied zwischen langweiligen Pfannennudeln und richtig guten Asia-Bratnudeln liegt in ein paar kleinen Details. Wenn Sie die einmal kennen, möchten Sie nie wieder zurück.

  • Hohe Hitze: Pfanne oder Wok gut vorheizen, bevor Öl und Zutaten hineinkommen. So braten Sie, statt zu kochen.
  • Schnell arbeiten: Alles muss vorbereitet sein. Wenn das Braten läuft, geht es Schlag auf Schlag.
  • Nicht zu voll packen: Lieber in zwei Runden braten, wenn die Pfanne klein ist. Sonst werden die Nudeln weich und das Gemüse wässrig.
  • Sauce abschmecken: Am Ende probieren. Fehlt Salz? Dann noch etwas Sojasauce. Darf es süßer-scharf sein? Dann mehr Sweet-Chili-Sauce.

Varianten: Bratnudeln nach Ihrem Geschmack

Das Schöne an diesem Gericht: Es ist ein echtes Reste-Essen. Und gleichzeitig ein kleines Asia-Highlight für zu Hause. Sie können fast alles anpassen.

  • Statt Hähnchen: Schweinefleisch, Rindfleisch, Garnelen oder Tofu funktionieren sehr gut.
  • Mehr Gemüse: Spitzkohl, Paprika, Brokkoli, Champignons, Zuckerschoten oder Bimi passen perfekt.
  • Mehr Aroma: Frischer Ingwer, etwas Sesamöl zum Schluss, gerösteter Sesam oder Frühlingszwiebeln als Topping.
  • Schärfe: Mit Chili-Flocken, frischer Chili oder Sriracha-Sauce können Sie den Schärfegrad anpassen.

Bratnudeln vorbereiten, aufbewahren und aufwärmen

Vielleicht bleibt bei Ihnen etwas übrig. Oder Sie kochen bewusst mehr für den nächsten Tag. Gute Idee, denn diese Nudelpfanne schmeckt auch aufgewärmt noch super.

  • Abkühlen lassen und in eine gut schließende Dose füllen.
  • Im Kühlschrank halten sich die Bratnudeln etwa 1–2 Tage.
  • Zum Aufwärmen einfach in einer Pfanne mit einem kleinen Schuss Wasser oder etwas Öl erhitzen und unter Rühren warm machen.

Direkt aus der Mikrowelle werden die Nudeln oft etwas trockener. In der Pfanne bekommen sie wieder mehr Biss und Aroma.

Fazit: Einfache Asia-Bratnudeln, die wirklich jeder hinbekommt

Mit ein paar Basiszutaten, einem heißen Herd und dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung haben Sie im Nu Ihr eigenes Asia-Food auf dem Teller. Ohne Tüten, ohne Fertigsauce, aber mit viel Geschmack.

Probieren Sie diese Bratnudeln einmal aus. Beim zweiten Mal werden Sie wahrscheinlich schon experimentieren: anderes Gemüse, andere Sauce, vielleicht Garnelen statt Hähnchen. Und irgendwann ist es Ihr persönliches Lieblingsrezept, das Sie immer wieder kochen.

Lena Hartmann
Lena Hartmann

Ich bin Lena Hartmann, Foodjournalistin und Rezeptentwicklerin mit Schwerpunkt auf moderner europäischer Küche und kulinarischen Reisen. Nach meinem Studium der Ernährungswissenschaften als Absolvent der TU Muenchen habe ich mehrere Jahre in Restaurantküchen gearbeitet und Kochbücher lektoriert. Meine Spezialität sind alltagstaugliche Rezepte mit feinen Aromen sowie Reiseberichte mit kulinarischem Fokus – vom Marktbesuch bis zur Weinbegleitung. Zuhause beschäftige ich mich intensiv mit Tischkultur und saisonaler Wohnatmosphäre. Auf DouLavender teile ich meine Erfahrungen aus Küche, Reisen und Zuhausegestaltung und zeige, wie genussvolle Momente im Alltag entstehen.

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